Einstweilige Verfügungen und einstweilige Anordnungen

 
 

Um eine vorläufige Gewährleistung von Familienrechten schnell und effektiv durchzusetzen, können im Wege gerichtlicher Eilverfahren - einstweilige Verfügung und einstweilige Anordnung – vorübergehende Regelungen getroffen werden. Ein Abwarten einer gerichtlichen Entscheidung im Hauptsacheverfahren etwa nach Hauptverhandlung und ggf. langwieriger Beweiserhebung ist bei eilbedürftigen Verfahrensgegenständen nicht zumutbar. Am häufigsten werden deshalb

• Unterhaltsregelungen für Ehepartner und Kinder

• Umgangs- und Sorgerechtsregelungen mit Kindern

• Wohnungszuweisungen und Prozesskostenvorschuss

m Wege des einstweiligen Rechtsschutzes geregelt. Auf Antrag einer Partei kann im gerichtlichen „Schnellverfahren“ - nach Anhörung der Gegenpartei - sogar ohne mündliche Verhandlung eine Regelung getroffen werden. Ziel ist die Gewährung vorläufigen Rechtschutzes und im Eilverfahren müssen die Behauptungen durch Glaubhaftmachung (eidesstattliche Erklärung der Parteien oder Dritter, behördliche Auskünfte, Urkunden etc.) belegt werden.

 

 
Familienrecht
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